
Vor allem Steine und Kristalle haben im Schamanismus eine ebenso zentrale Rolle wie Federn – sie gelten insbesondere als Hüter uralter Weisheit und als Träger von Erdenergie. In der schamanischen Heilarbeit werden sie für Schutz, Heilung, Erdung, Energiearbeit und Kontakt mit geistigen Welten verwendet. Ihre Bedeutung ist tief mit dem Glauben verbunden, dass alles in der Natur lebendig und beseelt ist – demnach auch Steine.
Anwendung der Steine in der schamanischen Heilarbeit:
Heilrituale & Energiebalance:
- Um Blockaden zu lösen oder Energien zu aktivieren, legt man im Grunde genommen Steine auf bestimmte Körperstellen
- Sie finden Verwendung beim Ausgleich der Chakren
- Oftmals in Verbindung mit Trommeln, Räucherwerk und Visualisierungen
Medizinrad / Kraftplatz:
- In vielen schamanischen Kulturen ordnet man Steine im Medizinrad an – zum einen zur Kontaktaufnahme mit den Himmelsrichtungen, den Ahnen oder auch zur Kontaktaufnahme mit Krafttieren
- Mit bestimmten Steinen errichtet man persönliche Kraftplätze
Amulette & Talismane:
- Schamanen tragen bestimmte Steine bei sich – zum Beispiel zum Schutz, zur Intuitionserweiterung oder auch als „Anker“ bei Ritualen
Seelenrückholung & Ahnenarbeit:
- In tiefer Trance werden oftmals Steine genutzt, um verlorene Seelenanteile zu „rufen“ oder spirituelle Botschaften zu empfangen


Bedeutung einzelner Steine:
- Obsidian-Schutz, Schattenarbeit, Wahrheit, Bewusstheit
- Amethyst-Spirituelle Klarheit, Traumarbeit, Reinigung
- Bergkristall-Verstärker, Klarheit, Lichtkanal, universelle Energie
- Rosenquarz-Herzöffnung, Selbstliebe, Heilung emotionaler Wunden,
- Schungit-Erdung, Schutz vor Fremdenergien, Detox auf allen Ebenen
- Türkis-Intuition, Schutz, Weisheit, Kommunikation
Rituelle Reinigung & Aufladung von Steinen
Bevor ein Stein verwendet werden darf, muss er dementsprechend energetisch gereinigt sein. Indessen kann die Reinigung auf verschiedene Weisen erfolgen, genauso wie das Aufladen später.
Das Aufladen ist im Schamanismus ein zentraler Teil im Umgang mit Heilsteinen. Aufgrund dessen geht es darum, die Steine nach der Reinigung wieder mit kraftvoller, positiver Energie zu füllen, damit sie dem Schamanen bestmöglich „dienen“.
Folgende Techniken werden entsprechend dafür genutzt:
- Räuchern (Salbei, Copal, Wacholder, Beifuß, Palo Santo)
- Mondlicht
- Sonnenlicht
- Klang (Klangschale oder Trommel)
- Amethyst Druse
- Fluss- oder Quellwasser
- Vergraben in Erde (für 24–72h)
- Kurz über Kerzenflamme halten (nur bei feuerfesten Steinen)
